Die Welt verändert sich rasant. Unsere Gesellschaft wird vielfältiger, neue Technologien krempeln Leben und Arbeiten um und der demografische Wandel stellt die Alterspyramide auf den Kopf. Formen des Engagements verändern sich in Gesellschaft und Kirche. Menschen suchen nach neuen Möglichkeiten, ihren Glauben zu leben, auszudrücken und gemeinsam zu feiern. Die Angebote der Kirche werden von vielen Menschen dabei immer mehr als fremd und unpassend erlebt, sie gehen und treten aus der Kirche aus. Auch die Anzahl der Mitarbeitenden geht zurück.
Die Erzdiözese Freiburg stellt sich diesen Herausforderungen mit einem von Erzbischof Stephan Burger angestoßenen, umfassenden Zukunftsprozess: Kirchenentwicklung 2030. Hierfür wurde eine Diözesanstrategie mit strategischen Zielen erarbeite, an welcher sich die einzelnen Dekanate orientieren sollen.Trotzdem bleibt dabei genügend Freiraum für individuelle Schwerpunktsetzungen. Kirchenentwicklung heißt im Hegau auf die oben beschriebenen Veränderungen auf gesellschaftlicher Ebene zu reagieren. Dies kann durch viele verschiedene Möglichkeiten passieren: Zum einen durch strukturelle Prozesse und Umstrukturierung der bisherigen Dekanate und der kirchlichen Verwaltung - Zum anderen durch neue Möglichkeiten der Partizipation jedes Christen und jeder Christin.
Insgesamt ist die Kirchenentwicklung 2030 ein großer Veränderungsprozess in welchem die Erzdiözese Freiburg und damit verbunden auch die einzelnen Dekanate auf die Veränderungen der heutigen Zeit reagieren um die Kirche von morgen zu formen. Ganz konkret wird das Dekanat Hegau bis zum ersten Januar 2026 mit verändertem Gebiet und veränderter Struktur zur Großpfarrei Herz Jesu Singen (Kirchengemeinde Hegau) umgebaut.
Hierbei stellen sich viele grundlegenden Fragen wie beispielsweise: Welche Ziele werden mit der neuen Pfarrei verfolgt? Welche Strategien werden verfolgt? Welche Schwerpunkte werden gesetzt?
Antworten auf diese und viele weitere Fragen werden in der Gründungsvereinbarung festgehalten.
